Konzertreise vom 31.05. - 07.06.2012

Am Donnerstag, den 31.05.2012 kamen wir nach ca. 6,5 Stunden Fahrt endlich am Hafen von Passau an. Da die meisten von uns noch nie an einer Kreuzfahrt teilgenommen haben, war der ganze Luxus, inbegriffen natürlich das Essen, sehr ungewohnt für uns. Doch schon am folgenden Tag ging es mit den Stadtrundfahrten und den größtenteils nachfolgenden Konzerten los. Wir besichtigten Wien, Budapest, Bratislava und einige andere, wenn auch kleinere Städte.

Das erste und das letzte Konzert fand auf dem Schiff statt, woran sich die älteren Passagiere wohl sehr erfreuten. Aber als wir in Wien unser vierstündiges Konzert in einer Fußgängerzone gestartet haben, konnten wir auch jüngere Menschen und Nicht-Christen ansprechen und hoffentlich ihr Interesse an Gott wecken.

Was viele von uns jüngeren Mitgliedern der Brassband cool fanden, war das Jugendorchester einer Musikschule in Pomaz, das unser eigentliches Konzert mit drei Liedern einleitete. Gut zu sehen war da, wie ihnen die Musik Spaß machte…und wir jüngeren bekamen endlich mal wieder gleichaltrige zu Gesicht.

In Nagykörös hatten wir außerdem auch ein Konzert auf einem großen Platz im Freien, das von der dortigen Gemeinde organisiert war. Die Leute dieser Gemeinde waren wirklich nett und die weiblichen Mitglieder der Brassband bekamen alle ein orangefarbenes Band mit einem Kreuzanhänger.

Im Großen und Ganzen können wir Gott sehr danken, dass wir immer so gutes Wetter bei den Konzerten hatten. Doch trotzdem verlief das vierte Konzert leider nicht wie geplant. Wir spielten im Freien unter einer Überdachung auf einem Platz in Bratislava und mussten dann schlussendlich irgendwann unsere Noten festhalten während wir spielten. Da dies relativ schwierig war, mussten wir das Konzert eine halbe Stunde früher beenden. Doch einigen bereitete auch dies einen riesigen Spaß.

Natürlich hatten wir auch vor und nach den Konzerten und Ausflügen Zeit, die wir zum Beispiel auf dem Sonnendeck oder abends im Salon verbrachten. Auf dem Sonnendeck wurde zum entspannen mit Cocktails auf den Liegestühlen oder im Whirlpool (der aber nicht wärmer als je nach Wetter ca. 15-20 °C wurde) eingeladen. Und im Salon konnte man dem Bordmusiker zuhören, tanzen, Brettspiele machen oder natürlich auch einfach reden. Immer nach dem Frühstück und Abendessen gab es eine Andacht mit dem Schiffsprediger Winrich Scheffbuch, die oft von dessen Geschichten und Erfahrungen gespickt waren. Man sang außerdem Lieder und Kanons zusammen, bei denen eine kleine Combo der Brassband mitwirkte.

Das Personal des Schiffes MS Classica war überaus freundlich, was uns und die anderen Passagiere sehr beeindruckte. Die Zimmer waren zwar relativ klein, doch vom Platz her sehr gut aufgeteilt. Es gab in jedem Zimmer ein Satellitenfernseher und ein Telefon mit dem man nicht nur die Rezeption, sondern auch ein anderes Zimmer anrufen konnte. Standard waren beim Mittag- und Abendessen immer ein 3-6- Gänge Menü, wozu noch ein reichhaltiges Frühstück und zwischendrin Kaffee und Kuchen oder ein Mitternachtssnack kam. Kurzum: das Essen war der Hammer!!!

Abschließend kann man sagen, dass wir Brassbandler, nicht nur vom Essen her, eine erfüllte Reise hatten, und allen für die Unterstützung in Organisation und durch Gebet ganz herzlich danken.


Bericht by Dina Röll & Eliane Schmidt

 
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